Maisarakavernen
(Maisara Caverns)
Lokation: Zul’Aman (Geisterlande), ein weitläufiges Höhlensystem unter den Amani-Ruinen.
Handlung:
Tief unter Zul’Aman eskaliert ein Konflikt zwischen Trollstämmen: Die
Vilebranch verschleppen Angehörige der Witherbark
in die Maisarakavernen und führen dort grausame Rituale durch. Ziel ist es,
aus geraubten Seelen ein untotes Gefäß zu erschaffen – eine Monstrosität,
die sich aus Schmerz und Nekromantie speist. Eure Gruppe dringt in die Höhlen vor,
rettet Gefangene, stoppt die Seelenrituale und stellt sich am Ende der Kreatur,
die aus all diesem Leid geboren wurde.
Bosse (3)
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Muro’jin & Nekraxx
Ein Duo-Kampf gegen einen trollischen Jäger und seinen untoten Adler. Muro’jin feuert Salven aus vergifteten Pfeilen und belegt Spieler mit stapelnden DoTs, während Nekraxx im Sturzflug einzelne Ziele bedrängt und dabei gefährliche Bodeneffekte hinterlässt.
Kernmechanik ist das Zusammenspiel beider Gegner: In regelmäßigen Abständen wird Nekraxx durch dunkle Magie „geopfert“ oder verstärkt – dadurch entstehen kurze, sehr gefährliche Fenster mit erhöhtem Schaden oder zusätzlichen Flächenangriffen. Nutzt Defensiv-Cooldowns für diese Spitzen und sorgt dafür, dass Fixate-Ziele mit genügend Abstand zur Gruppe kiten. Unterbrechungen sind wichtig, um Heiler nicht zu überfordern. -
Vordaza, Meister der Seelen
Der oberste Nekromant der Vilebranch extrahiert Seelenessenz aus seinen Gefangenen. Vordaza wirkt anhaltende Schattenmagie, kanalisiert Seelensauger auf zufällige Spieler und beschwört regelmäßig Seelenfragmente, die auf ihn zudriften.
Erreichen die Fragmente den Boss, heilen sie ihn stark oder verleihen ihm stapelbare Verstärkungen. Priorisiert daher die Fragmente, während ein Spieler die Kanalisierungen unterbricht. In Zwischenphasen schützt sich Vordaza mit einem Ritualschild und ruft Geisterwellen herbei – hier gilt: Adds kontrollieren, gefährliche Casts kicken und den Raum sauber halten, bis der Schild fällt. -
Rak’tul, Gefäß der Seelen
Das Endprodukt der Rituale: eine große, untote Abscheulichkeit, gespeist aus gebündeltem Leid. Rak’tul teilt massiven Nahkampf- und Gruppenschaden aus, markiert Spieler mit einem Verschlingen-Effekt (Fixate) und erzeugt regelmäßig Zonen, die schnell den gesamten Raum unspielbar machen, wenn man sie schlecht platziert.
Besonders ist die Intermission: Rak’tul zerfällt in gepeinigte Geister und verstreut Seelenfragmente. In dieser Phase müsst ihr Fragmente schnell beseitigen bzw. „beruhigen“, damit Rak’tul beim Wiederzusammenfügen keine gefährlichen Schadens-Buffs erhält. Je sauberer ihr die Intermission spielt, desto weniger eskaliert die letzte Phase. Auf höheren Stufen ist das ein klarer Overlap- und Ausdauercheck für Heiler und defensive CDs.
Schwierigkeit & Tipps
Normal / Heroisch:
Haltet den Raum kontrolliert, priorisiert Seelenfragmente bei Vordaza und plant
Heil- und Defensiv-Cooldowns für die größten Schadensspitzen ein (Duo-Fenster bei
Muro’jin & Nekraxx sowie Rak’tuls Intermission/Finale). Viele Mechaniken sind gut
sichtbar – wer konsequent aus Flächen herausgeht und Casts unterbricht, kommt
sicher durch.
Mythisch / Mythic+:
Auf Mythisch entscheidet oft die Fragment-Disziplin: Bei Vordaza dürfen keine
Seelenfragmente durchkommen, sonst skaliert der Kampf schnell außer Kontrolle.
Rak’tul ist der zentrale Prüfstein: Misslingt die Intermission (oder platziert
ihr Bodeneffekte schlecht), wird der Raum eng und die Heiler geraten in einen
Dauerstress. Sprecht vorab ab, wer Fragmente fokussiert, wer Interrupt-Order
übernimmt und welche defensiven CDs für welche Phase reserviert sind.