Maisarakavernen – Dungeonguide

Patch 12.0

Maisarakavernen

WoW: Midnight – Maisarakavernen (Maisara Caverns) Ladebildschirm

(Maisara Caverns)

Lokation: Zul’Aman (Geisterlande), ein weitläufiges Höhlensystem unter den Amani-Ruinen.

Handlung:
Tief unter Zul’Aman eskaliert ein Konflikt zwischen Trollstämmen: Die Vilebranch verschleppen Angehörige der Witherbark in die Maisarakavernen und führen dort grausame Rituale durch. Ziel ist es, aus geraubten Seelen ein untotes Gefäß zu erschaffen – eine Monstrosität, die sich aus Schmerz und Nekromantie speist. Eure Gruppe dringt in die Höhlen vor, rettet Gefangene, stoppt die Seelenrituale und stellt sich am Ende der Kreatur, die aus all diesem Leid geboren wurde.

Bosse (3)

Hinweis: Dieser Guide basiert auf dem Stand der Midnight-Beta. Werte, Fähigkeiten und Bosse können sich bis zum Release noch ändern. Ein genauer Guide folgt, sobald Dungeontuning und Bossanpassungen auf dem Beta-Server abgeschlossen sind.
  • Muro’jin & Nekraxx
    Ein Duo-Kampf gegen einen trollischen Jäger und seinen untoten Adler. Muro’jin feuert Salven aus vergifteten Pfeilen und belegt Spieler mit stapelnden DoTs, während Nekraxx im Sturzflug einzelne Ziele bedrängt und dabei gefährliche Bodeneffekte hinterlässt.

    Kernmechanik ist das Zusammenspiel beider Gegner: In regelmäßigen Abständen wird Nekraxx durch dunkle Magie „geopfert“ oder verstärkt – dadurch entstehen kurze, sehr gefährliche Fenster mit erhöhtem Schaden oder zusätzlichen Flächenangriffen. Nutzt Defensiv-Cooldowns für diese Spitzen und sorgt dafür, dass Fixate-Ziele mit genügend Abstand zur Gruppe kiten. Unterbrechungen sind wichtig, um Heiler nicht zu überfordern.
  • Vordaza, Meister der Seelen
    Der oberste Nekromant der Vilebranch extrahiert Seelenessenz aus seinen Gefangenen. Vordaza wirkt anhaltende Schattenmagie, kanalisiert Seelensauger auf zufällige Spieler und beschwört regelmäßig Seelenfragmente, die auf ihn zudriften.

    Erreichen die Fragmente den Boss, heilen sie ihn stark oder verleihen ihm stapelbare Verstärkungen. Priorisiert daher die Fragmente, während ein Spieler die Kanalisierungen unterbricht. In Zwischenphasen schützt sich Vordaza mit einem Ritualschild und ruft Geisterwellen herbei – hier gilt: Adds kontrollieren, gefährliche Casts kicken und den Raum sauber halten, bis der Schild fällt.
  • Rak’tul, Gefäß der Seelen
    Das Endprodukt der Rituale: eine große, untote Abscheulichkeit, gespeist aus gebündeltem Leid. Rak’tul teilt massiven Nahkampf- und Gruppenschaden aus, markiert Spieler mit einem Verschlingen-Effekt (Fixate) und erzeugt regelmäßig Zonen, die schnell den gesamten Raum unspielbar machen, wenn man sie schlecht platziert.

    Besonders ist die Intermission: Rak’tul zerfällt in gepeinigte Geister und verstreut Seelenfragmente. In dieser Phase müsst ihr Fragmente schnell beseitigen bzw. „beruhigen“, damit Rak’tul beim Wiederzusammenfügen keine gefährlichen Schadens-Buffs erhält. Je sauberer ihr die Intermission spielt, desto weniger eskaliert die letzte Phase. Auf höheren Stufen ist das ein klarer Overlap- und Ausdauercheck für Heiler und defensive CDs.

Schwierigkeit & Tipps

Normal / Heroisch:
Haltet den Raum kontrolliert, priorisiert Seelenfragmente bei Vordaza und plant Heil- und Defensiv-Cooldowns für die größten Schadensspitzen ein (Duo-Fenster bei Muro’jin & Nekraxx sowie Rak’tuls Intermission/Finale). Viele Mechaniken sind gut sichtbar – wer konsequent aus Flächen herausgeht und Casts unterbricht, kommt sicher durch.

Mythisch / Mythic+:
Auf Mythisch entscheidet oft die Fragment-Disziplin: Bei Vordaza dürfen keine Seelenfragmente durchkommen, sonst skaliert der Kampf schnell außer Kontrolle. Rak’tul ist der zentrale Prüfstein: Misslingt die Intermission (oder platziert ihr Bodeneffekte schlecht), wird der Raum eng und die Heiler geraten in einen Dauerstress. Sprecht vorab ab, wer Fragmente fokussiert, wer Interrupt-Order übernimmt und welche defensiven CDs für welche Phase reserviert sind.